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Mit MRT die Ursache für Rückenschmerzen finden

Sie leiden schon länger unter Rückenschmerzen, bisher hat aber keine Behandlung geholfen? Oft liegt das daran, dass ärztliches und therapeutisches Personal erst die genaue Ursache der Beschwerden kennen müssen, um die richtige Therapie zu finden. Ein MRT der Wirbelsäule gibt meistens Aufschluss.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Ursachen von Rückenschmerzen identifizieren
  3. So läuft ein MRT der Wirbelsäule ab
  4. Die häufigsten Krankheiten und Verletzungen bei Rückenschmerzen
Mit MRT die Ursache für Rückenschmerzen finden
mlphoto – stock.adobe.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein MRT der Wirbelsäule bildet sowohl die knöchernen Strukturen als auch Muskeln, Bänder und Sehnen ab.
  • Das eigentliche MRT dauert 15 bis 20 Minuten – inklusive Vor- und Nachbesprechung sollten Sie mehr Zeit einplanen.
  • Mithilfe eines MRT lassen sich Bandscheibenvorfälle, Entzündungen und Tumoren sowie Arthrose an der Wirbelsäule eindeutig identifizieren.

Ursachen von Rückenschmerzen identifizieren

In unserem MRT in Zehlendorf können wir Ihre Wirbelsäule und die umliegenden Sehnen, Bänder und Muskeln genau und detailliert darstellen. Denn anders als beim Röntgen sind auf einem MRT-Bild auch die Bandscheiben, das Rückenmark und andere feine Strukturen zu erkennen. So lassen sich selbst kleine Verletzungen erkennen und anschließend fachgerecht behandeln.  Durch die Früherkennung eines sich anbahnenden Bandscheibenvorfalls oder Nervenwurzelreizungen können Sie im Idealfall durch ein frühes MRT Schlimmeres abwenden und Ihre Krankheitszeit verkürzen.


So läuft ein MRT der Wirbelsäule ab

Je nach Lage der Beschwerden im Rücken wird entweder ein MRT der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule angefertigt. Das dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Insgesamt ist der Ablauf bei einem MRT der Wirbelsäule etwa wie folgt:

  1. Der Facharzt oder die Fachärztin führt mit Ihnen ein ausführliches Vorgespräch und beantwortet alle Ihre Fragen.
  2. Vor der MRT-Untersuchung müssen Sie Schmuck und metallische Gegenstände ablegen. Ihre Kleidung können Sie hingegen anbehalten. Für Menschen mit Herzschrittmachern und Implantaten ist das MRT nicht geeignet.
  3. Da das MRT-Gerät sehr laut ist, bekommen Sie auf Wunsch Ohrstöpsel oder Kopfhörer, über die Sie Musik hören können.
  4. Je nachdem, welcher Bereich der Wirbelsäule untersucht werden soll, werden Ihre Füße bis zum Bauch oder der Kopf bis zur Brust in die MRT-Röhre geschoben. Sollten Sie unter Platzangst leiden, lassen Sie sich am besten in einem offenen MRT untersuchen.
  5. Während das MRT die Bilder anfertigt, müssen Sie möglichst ruhig liegen, um eine gute Bildqualität zu gewährleisten.
  6. Nach der Untersuchung liegen die MRT-Bilder digital vor und können direkt besprochen oder an eine Facharztpraxis Ihrer Wahl weitergeleitet werden.

Die häufigsten Krankheiten und Verletzungen bei Rückenschmerzen

Es gibt eine ganze Reihe von Erkrankungen, die sich in Form von Rückenschmerzen äußern und bei einem MRT sichtbar werden. Zu den wichtigsten gehören:

  • Bandscheibenvorfall: In der Mitte der knöchernen Wirbel befinden sich gallertartige Bandscheiben, die als Stoßdämpfer dienen. Bei Überlastung können Sie sich verlagern und dann auf Nerven in der Wirbelsäule drücken. Der sogenannte Bandscheibenvorfall geht oft mit starken Schmerzen, Taubheits- und Lähmungsgefühlen, die bis in die Beine ausstrahlen können, einher.
  • Arthrose der Wirbelgelenke: Nutzt sich der Knorpel an den Wirbelgelenken ab, reibt Knochen auf Knochen, was sich in Form von Schmerzen und einem Gefühl der Steifheit äußert.
  • Entzündungen in der Wirbelsäule: Sowohl Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten als auch Autoimmunerkrankungen können schmerzhafte Entzündungen in der Wirbelsäule verursachen.
  • Tumore an der Wirbelsäule: Gut- und bösartige Wucherungen an der Wirbelsäule drücken oft auf die Nerven und verursachen dadurch starke, bewegungsunabhängige Schmerzen.