Schonende Messung mit geringer Strahlung

Eine Knochendichtemessung gibt Aufschluss darüber, wie stabil ein Knochen ist und ob ein Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) besteht. Auch, wenn Sie bereits unter Osteoporose leiden, kann das Verfahren sehr gut zur Verlaufsbeobachtung der Krankheit eingesetzt werden. Für die meisten Patientinnen und Patienten reicht eine Untersuchung jährlich oder alle zwei Jahre vollkommen aus. Angst vor der Behandlung müssen Sie keine haben, denn das Verfahren ist völlig schmerzfrei und dauert nicht länger als 10 bis 20 Minuten.

Behandlungsraum für die Knochendichtemessung

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FAQ zur Knochendichtemessung

Wer sollte seine Knochendichte messen lassen?

Wichtig ist die Knochendichtemessung z.B. für Frauen in der Menopause, Männer über 50 Jahre, aber auch Menschen mit Mangelernährung und Vitaminmangel. Bestimmte Erkrankungen wie Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion), chronischer Rückenschmerz, Diabetes oder Medikamenteneinnahme (Kortikoide) können den Substanzverlust der Knochen ebenfalls begünstigen – für betroffene Patientinnen und Patienten kann eine Knochendichtemessung aufschlussreich sein.

Wie funktioniert eine Knochendichtemessung?

Wir arbeiten bei der Knochendichtemessung mit einer speziellen Röntgentechnik (DXA-Verfahren), die mit sehr geringer Röntgenstrahlung auskommt, um den Mineralgehalt der Knochen zu bestimmen. Die während einer Untersuchung verabreichte Strahlendosis ist vergleichbar mit der Dosis, die jeder Mensch im Laufe einer Woche als natürliche Strahlung erhält.

Bei dem Verfahren werden zwei Energiestrahlen durch die Lendenwirbelsäule und den Oberschenkelhals geschickt. Aus der Menge der Strahlung, die durch den Knochen gelangt, kann die Knochendichte für die beiden Messorte berechnet werden. Derzeit ist die DXA-Methode die einzige sowohl von der Weltgesundheitsorganisation WHO als auch von der Deutschen Gesellschaft für Osteologie anerkannte Messmethode zur frühzeitigen Diagnose von Osteoporose, bevor ihre charakteristischen Komplikationen auftreten.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose (Knochenschwund) beginnt schleichend und ist eine der zehn häufigsten Volkskrankheiten der Welt. In Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen an der Krankheit – vor allem Frauen sind betroffen. Durch Veränderungen im Stoffwechsel werden die Knochen im Laufe des Lebens porös – die Festigkeit der Knochen vermindert sich.

In einem gesunden Knochen ist die sogenannte Mikroarchitektur, bestehend aus Knochenbälkchen und dem Mineralsalzgehalt des Knochengewebes, für die Festigkeit entscheidend. Das wichtigste Knochenmineral ist Kalzium. 99 % des Körperkalziums befinden sich in den Knochen, die gleichzeitig auch als Kalziumspeicher dienen. Wenn sich viele Knochenbälkchen zurückbilden, entstehen im Gewebe Hohlräume – die Knochen werden porös. In der Folge entstehen Schmerzen und es kann zu spontanen Knochenbrüchen kommen. Besonders gefährdet sind Wirbelkörper, Hüfte und Unterarm. Es kann aber auch jeden anderen Knochen treffen.

Dass sich mit zunehmendem Alter mehr Knochensubstanz abbaut, ist normal. Bei einer Osteoporose jedoch beschleunigt sich dieser Prozess enorm. Für ältere Menschen ist das gefährlich, weil sie schneller und oft ungeschickter stürzen als junge Menschen. Gerade Brüche im Bereich des Oberschenkelhalses können sehr ernsthafte Folgen haben.

In unserer alternden Gesellschaft ist deshalb die rechtzeitige Diagnostik und Behandlung der Osteoporose sehr wichtig. Hierdurch lassen sich viele ernste Folgen der Erkrankung vermeiden. Ob eine Osteoporose besteht und wie stark sie ausgeprägt ist, lässt sich durch die Untersuchung bestimmter Werte in Blut und Urin sowie mithilfe einer Knochendichtemessung erkennen. Von den Ergebnissen der Untersuchungen hängt ab, ob eine Therapie erforderlich ist und wie sie gestaltet wird.

Auch wenn die Osteoporose vor allem eine Erscheinung des Alters ist: Nicht selten sind auch junge Menschen betroffen. Hier können die Genetik, aber auch eine starke, langzeitige Fehlernährung eine Rolle spielen. Dazu gehört das strikte Meiden von Milchprodukten oder erhebliches Untergewicht.

Welche Risiken bestehen?

Haupt-Risikogruppen für Osteoporose sind neben Frauen in der Menopause auch Männer über 50 Jahre, starke Raucherinnen und Raucher, sowie Menschen mit Mangelernährung, Vitaminmangel und Bewegungsmangel.

Risikofaktoren für eine Osteoporose sind vor allem ein ungesunder Lebensstil, viel Alkohol, die Genetik, das biologische Alter, der hormonelle Status, Nierenerkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Magensäurehemmer, Cortison, Blutzuckersenker).

Die Knochendichtemessung ist derzeit eine private Zusatzleistung und wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

In unserer privatärztlichen Praxis Radiologie-Eins in der Praxisgemeinschaft Dr. Gert und Dr. Ulrich Schleicher und Dr. Christopher Topar werden Sie mit hochmodernen und effektiven Techniken behandelt. Wir bieten zwei verschiedene Behandlungsformen für eine bildgebende Diagnose an – die Magnetresonanztherapie mit dem Kopf außerhalb des Gerätes (MRT) und die völlig schmerzfreie Knochendichtemessung. Diese Verfahren helfen, Krankheiten zu erkennen und diese exakt zu diagnostizieren. 

Unsere Radiologie-Praxis finden Sie in Zehlendorf, im Südwesten Berlins. Mit der S1 können Sie sowohl von der Innenstadt Berlins als auch vom Wannsee zur Haltestelle Zehlendorf-Eiche fahren. Von dort aus nehmen Sie den Bus oder spazieren gemütlich durch das ruhige und noble Viertel. Mit der U-Bahn Linie 3 landen Sie ebenfalls direkt vor unserer Eingangstür. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, fahren Sie bequem über die Clayallee zu uns. Verbringen Sie nach Ihrem Besuch noch einen erholsamen Tag an einem der vielen Seen, wie dem Wannsee oder dem Nikolassee und genießen Sie die Ruhe und die schöne Landschaft.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch aus den Städten und Stadtteilen: 

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