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MRT: so einfach wie nie zuvor

Dank unserem hochmodernen 3-Tesla-Gerät mit offener Röhre können wir Patientinnen und Patienten in unserer Praxis äußerst komfortabel untersuchen. Der Kopf befindet sich dabei außerhalb des Gerätes, sodass auch Personen mit Platzangst in entspannter Atmosphäre behandelt werden können.

Dank einer großzügigen Öffnung mit 70 cm Durchmesser bietet das Gerät Platz für Patientinnen und Patienten jeder Größe und Statur. Moderne Scanstrategien und hochpräzise Bilder von hervorragender Qualität liefern Antworten auf klinische Fragestellungen in der Orthopädie und anderen Fächern.

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Tel.: 030 - 810 037 33

FAQ zur Magnetresonanztherapie (MRT)

Was untersucht ein MRT?

Unsere erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzte für Radiologie können anhand der MRT-Bilder zwischen gesundem Gewebe und krankhaften Veränderungen unterscheiden. Der Fokus liegt auf den Bereichen Wirbelsäule, Gelenke und Extremitäten. Hierbei werden natürlich auch Muskeln, Knochen, Bänder, Sehnen und Knorpel sehr gut dargestellt. Die MRT-Untersuchung eignet sich damit hervorragend zur Diagnostik orthopädischer Fragestellungen. Unfallbedingte Verletzungen oder Veränderungen werden genauso lokalisiert wie Entzündungen oder seltene Tumore.

Degenerative, traumatische oder entzündliche Gelenkerkrankungen sowie die Diagnose eines Bandscheibenvorfalls sind mit dem MRT am besten nachzuweisen. Eine Magnetresonanztomographie kann entscheidend bei der Frühdiagnostik von Gelenkrheuma sein, da sie rheumatische Veränderungen an Gelenken bereits in sehr frühen Erkrankungsstadien aufdeckt. Schädigungen, Veränderungen, Entzündungen und grobe Verkalkungen am gesamten Bewegungsapparat können ebenfalls exakt beurteilt werden.

Neben Patientinnen und Patienten der Orthopädie und Rheumatologie kommen auch Patientinnen und Patienten der Chirurgie und vom HNO zu uns.

Was passiert bei einem MRT?

MRT ist die Kurzform für Magnetresonanztherapie, auch Kernspintomographie genannt. Mit diesem Verfahren können Ärztinnen und Ärzte völlig schmerzfrei und ohne operativen Eingriff ins Körperinnere sehen. Anders als ein CT oder ein Röntgengerät arbeitet ein MRT mit einem Magnetfeld und Radiowellen, um außergewöhnlich detaillierte Bilder zu erzeugen.

Die Untersuchung kommt ohne Röntgenstrahlung aus und hat deshalb keine Nebenwirkungen auf den Organismus der Patientin oder des Patienten. Für die Aufnahme wird der Körper in ein starkes Magnetfeld (die Untersuchungsröhre) gelegt, in der kurze Impulse hochfrequenter Radiowellen abwechselnd ein- und ausgeschaltet werden.

Das MRT-Gerät liefert Schnittbilder von nahezu allen Körperregionen:

  • Lendenwirbelsäule
  • Halswirbelsäule
  • Brustwirbelsäule
  • Gelenke
  • Extremitäten
Wie funktioniert ein MRT?

Verschiedene Gewebearten wie Organe, Tumore und entzündetes Gewebe haben einen unterschiedlichen Gehalt an Wasserstoffatomkernen. Das wird beim MRT für den Bildkontrast ausgenutzt. Alle Atomkerne – auch die im menschlichen Körper – haben eine Eigendrehung (Spin) und aufgrund dessen auch ein winziges Magnetfeld. Durch ein starkes Magnetfeld von außen werden diese Wasserstoffkerne erst parallel ausgerichtet und anschließend durch einen Impuls von Radiowellen aus dem Gleichgewicht gebracht.

Nach Abschalten des Radiowellenimpulses kehren diese Wasserstoffkerne aufgrund des starken äußeren Magnetfeldes wieder zurück in die parallele Position und geben dabei selber Radiowellen ab. Diese Wellen kann man in ihrer Konzentration und geometrischen Verteilung messen und orten. Nach Umwandlung der Signale in unterschiedliche Grautöne entstehen Bilder. Durch Veränderungen von Mess-Einstellungen kann man die Darstellung von verschiedenen Gewebearten verstärken.

Was passiert vor dem MRT?

In einer unserer sauberen, in warmen Tönen gestalteten Umkleidekabinen legen Sie Ihre Kleidung ab, je nachdem, welcher Körperteil untersucht werden soll. Wichtig ist, dass Sie alle Gegenstände, die Metall enthalten wie z.B. Geld, Schlüssel, Schmuck, Haarspangen, Uhren, Brille, Handy, Hörgerät und herausnehmbare Zahnprothesen entfernen, bevor Sie den Untersuchungsraum betreten.

Auch Scheck- und Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Magneten gelangen, da die Ergebnisse sonst unbrauchbar werden könnten. Vor der Untersuchung erhalten Sie einen ausführlichen Fragebogen mit Informationen für Patientinnen und Patienten. Falls Sie bereits bildgebende Voruntersuchungen der gleichen Körperregion am Röntgengerät, im CT oder MRT hatten, bitten wir Sie, diese mitzubringen.

Wie läuft die MRT-Untersuchung ab?

Während der MRT-Untersuchung wird die Patientin oder der Patient auf dem Untersuchungstisch liegend in die offene MRT-Röhre gefahren. Die zu untersuchende Körperregion muss in der Mitte des Gerätes gelegen sein. Das MRT-Verfahren dauert etwa 15 bis 20 Minuten.

Während dieser Zeit sollte die Patientin oder der Patient möglichst ruhig liegen und normal atmen, damit eine gute Bildqualität erreicht wird. Bei einigen Untersuchungen bitten wir Sie, ab und zu den Atem kurz anzuhalten. Wegen der Klopfgeräusche erhalten unsere Patientinnen und Patienten einen Lärmschutz-Kopfhörer, über den sie Musik hören können.

Was passiert nach der Untersuchung?

Die Patientinnen und Patienten bekommen nach der Untersuchung ihre Untersuchungsbilder in digitaler Form auf CD. Ein detaillierter Untersuchungsbericht (Befund) wird der überweisenden Ärztin bzw. dem überweisenden Arzt noch am Untersuchungstag oder am Folgetag übermittelt. In sehr dringenden Fällen wird der schriftliche Befund der untersuchten Person mitgegeben und zusätzlich die überweisende Ärztin bzw. der überweisende Arzt telefonisch informiert.

Trotz Platzangst in die Röhre?

Auch bei Patientinnen und Patienten mit anfänglicher Platzangst kann die MRT-Untersuchung nach ausführlicher Information und einfühlsamem Gespräch bei uns in Zehlendorf fast immer erfolgreich durchgeführt werden. Dazu trägt der große Durchmesser des relativ kurzen Gerätetunnels bei. Auf Wunsch kann die Patientin oder der Patient nach entsprechender Vorbereitung und Vorankündigung aber auch vor der Untersuchung ein schnell wirksames Beruhigungsmittel erhalten.

Danach wird das MRT meist in einer sehr entspannten Gefühlslage erlebt. Bei Gabe von Beruhigungsmitteln muss die Patientin oder der Patient in Begleitung kommen, sich nach der Untersuchung nach Hause begleiten lassen und darf nicht selbst Auto fahren. Besteht bei Ihnen der Wunsch, die MRT-Untersuchung unter Beruhigungsmitteln durchführen zu lassen, teilen Sie uns dies bitte bei Terminvergabe mit, damit wir dies rechtzeitig organisieren können.

Was spricht gegen eine MRT-Untersuchung?

Patientinnen und Patienten mit Herzschrittmachern, Defibrillatoren, implantierten Medikamentenpumpen, Gefäßclips im Gehirn, Innenohrimplantaten und Metallsplittern in sensiblen Bereichen werden in der Regel keiner MRT-Untersuchung unterzogen. Künstliche Herzklappen und metallischer Gelenkersatz hingegen sind meist kein Hinderungsgrund für die Magnetresonanztomographie. Metallimplantate können gelegentlich Probleme bereiten, da es theoretisch zu einer Überhitzung kommen kann.