Glossar der Radiologie-Eins
A
Abszess
Bei einem Abszess handelt es sich um eine Ansammlung von Eiter in einem Gewebe oder Organ. Diese Eiteransammlung befindet sich in einem abgekapselten Hohlraum, der sich vom gesunden Gewebe abgrenzt. Der Auslöser für einen Abszess sind oft Bakterien. Typische Symptome, die auf einen Abszess hinweisen, sind Schwellungen, Rötungen und Schmerzen.
Apoplex
Apoplex ist der Fachbegriff für Schlaganfall. Bei einem Schlaganfall treten Durchblutungsstörungen im Gehirn auf. Infolgedessen wird das Gehirn nicht mehr mit ausreichend Blut und dementsprechend Sauerstoff versorgt. Neurologische Ausfälle, die zu Sprachstörungen und Lähmungen führen können, sind die Folge. Häufig liegt einem Schlaganfall ein Blutgerinnsel zugrunde, das ein Gefäß verstopft. Um das Risiko auf bleibende Einschränkungen zu reduzieren, ist schnelles Handeln bei einem Schlaganfall sehr wichtig.
Arteriographie
Die Arteriographie gehört, wie ein MRT in Zehlendorf auch, zu den bildgebenden Verfahren. Durch die Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels können Arterien sichtbar gemacht werden. Liegen Veränderungen der Blutgefäße vor, werden diese mittels Arteriographie deutlich. Verengungen oder Verschlüsse der Arterien können so frühzeitig erkannt und das Risiko auf Erkrankungen, wie einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, rechtzeitig gesenkt werden.
B
Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall betrifft die Wirbelsäule. Die Lendenwirbelsäule ist dabei deutlich häufiger betroffen als die Brustwirbelsäule. Das Gewebe der Bandscheibe verrutscht bei einem Bandscheibenvorfall zwischen den Wirbelkörpern und wird immer weiter nach außen gedrückt. Dabei tritt Gewebe aus dem sogenannten Gallertkern aus und drückt auf die umliegenden Nerven.
Starke Schmerzen sind oft die Folge. Aber auch Kribbeln, Taubheitsgefühle, Lähmungen und Muskelschwäche können auftreten. Umgekehrt deuten allerdings Rückenschmerzen nicht zwangsläufig auf einen Bandscheibenvorfall hin. Auch Erkrankungen, wie Rheuma, Morbus Crohn oder Osteoporose, die mit einer Knochendichtemessung in Berlin frühzeitig erkannt werden können, können für einen Bandscheibenvorfall verantwortlich sein.
Befund
Ein Befund ist das Ergebnis einer medizinischen Untersuchung, das von einem Arzt oder einer Ärztin dokumentiert wird. In der Radiologie beschreibt der Befund die bildlichen Darstellungen und deren Interpretation. Er enthält Informationen über erkannte Auffälligkeiten, Veränderungen oder auch unauffällige Strukturen. Der radiologische Befund wird schriftlich festgehalten und an den überweisenden Arzt bzw. die überweisende Ärztin weitergeleitet.
Er bildet eine wichtige Grundlage für die Diagnose und Therapieplanung. In unserem MRT in Zehlendorf erstellen wir präzise Befunde, die Ihrem behandelnden Arzt bzw. Ihrer behandelnden Ärztin helfen, die bestmögliche Behandlung für Sie zu planen.
D
Dysplasie
Eine Dysplasie ist eine Fehlbildung eines Organs, eines Körperteils oder eines Gewebes. Dementsprechend sind auch Zellveränderungen eine Dysplasie. Je nach Lokalisation kann eine Dysplasie Funktionsstörungen hervorrufen oder das Risiko auf bestimmte Erkrankungen erhöhen. Sofern wir von einer Dysplasie sprechen, die eine oberflächliche Zellveränderung darstellt, bezeichnet sie eine Krebsvorstufe. Dysplasien können mit bildgebenden Verfahren in der Radiologie in Zehlendorf erkannt werden.
DXA-Methode
Die DXA-Methode (Dual Energy X-ray Absorptiometry) ist das Standardverfahren zur Knochendichtemessung. Bei dieser Untersuchung werden zwei Röntgenstrahlenquellen mit unterschiedlichen Energien verwendet. Anhand der unterschiedlichen Absorption der Strahlung kann die Knochendichte präzise bestimmt werden. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
Typischerweise werden die Lendenwirbelsäule und der Oberschenkelhals gemessen, da diese Bereiche besonders anfällig für osteoporotische Veränderungen sind. Die Knochendichtemessung in Berlin mit der DXA-Methode ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Osteoporose.
K
Kernspintomographie
Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie oder kurz MRT genannt, ist ein bildgebendes Verfahren ohne Röntgenstrahlung. Stattdessen werden starke Magnetfelder und Radiowellen eingesetzt, um detaillierte Schnittbilder des Körperinneren zu erzeugen. Die Methode eignet sich besonders gut zur Darstellung von Weichteilen, Organen, Gelenken und dem Nervensystem.
Im Gegensatz zur Computertomographie erfolgt die Untersuchung ohne Strahlenbelastung, weshalb sie auch bei Kindern und Schwangeren eingesetzt werden kann. In unserer Praxis bieten wir MRT-Untersuchungen mit modernen Geräten an, bei denen der Kopf teilweise außerhalb des Geräts bleiben kann, was besonders für Patienten und Patientinnen mit Platzangst angenehm ist.
Kontrastmittel
In unserer radiologischen Praxis setzen wir Kontrastmittel ein, um bestimmte Bereiche oder Strukturen im Körper während radiologischer Untersuchungen besser sichtbar zu machen. Kontrastmittel heben bestimmte Areale durch die Veränderung der Strahlendurchlässigkeit hervor und erleichtern so die Diagnosestellung. Es gibt verschiedene Arten von Kontrastmitteln, abhängig vom Untersuchungsbereich und der angewandten radiologischen Methode.
L
Lymphe
Die Lymphe ist eine klare, manchmal leicht trübe Flüssigkeit, die im Lymphsystem zirkuliert. Sie hat viele wichtige Funktionen, einschließlich der Beförderung von weißen Blutkörperchen, der Entfernung von Bakterien und anderen Abfallstoffen aus den Geweben und der Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes im Körper. In der Radiologie können Lymphknoten und Lymphbahnen von Interesse sein, insbesondere wenn eine Ausbreitung von Krankheiten oder Tumoren untersucht wird.
M
Metastasen
Metastasen sind Tochtergeschwülste, die sich von einem ursprünglichen (primären) Tumor absiedeln und in anderen Teilen des Körpers wachsen. Sie können sich über das Blut, die Lymphe oder durch direkte Ausbreitung verbreiten.
Myelographie
Bei einer Myelographie handelt es sich um eine radiologische Untersuchung des Rückenmarkkanals und der darin enthaltenen Nervenwurzeln.
O
Osteodensitometrie
Die Osteodensitometrie ist die medizinische Messung der Knochendichte. Sie dient vor allem der Diagnose von Osteoporose und der Einschätzung des Knochenbruchrisikos. Bei der Untersuchung wird ermittelt, wie viel Knochenmasse pro Flächeneinheit vorhanden ist. Der gemessene Wert wird mit den Durchschnittswerten gesunder junger Erwachsener verglichen und als T-Wert angegeben. Je niedriger dieser Wert ist, desto höher ist das Risiko für Knochenbrüche.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. In unserer Radiologie in Zehlendorf führen wir diese wichtige Vorsorgeuntersuchung mit modernster Technik durch.
Osteoporose
Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochenstoffwechsels, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochenstruktur porös wird. Die Knochen werden dadurch instabil und brüchig, selbst leichte Belastungen oder Stürze können zu Knochenbrüchen führen. Besonders betroffen sind häufig die Wirbelsäule, der Oberschenkelhals und die Handgelenke. Die Erkrankung entwickelt sich schleichend und verursacht anfangs keine Schmerzen.
Mit einer Knochendichtemessung in unserer Praxis kann Osteoporose frühzeitig erkannt werden. Durch eine rechtzeitige Behandlung lässt sich das Risiko für Knochenbrüche deutlich senken. Zu den Risikofaktoren gehören ein höheres Alter, das weibliche Geschlecht, Bewegungsmangel und bestimmte Medikamente.
P
Prophylaxe
Prophylaxe bedeutet Vorbeugung. In der Medizin geht es darum, Krankheiten oder Komplikationen vorzubeugen, bevor sie auftreten. Dies kann durch regelmäßige Untersuchungen, Impfungen oder bestimmte Lebensgewohnheiten geschehen. In der Radiologie tragen regelmäßige Screenings, wie zum Beispiel das Mammographie-Screening, zur Früherkennung und somit zur Prophylaxe bestimmter Krankheiten bei.
S
Schnittbild
Ein Schnittbild ist eine bildliche Darstellung einer Querschnittsebene des Körpers. In der Radiologie verwenden wir Schnittbildverfahren, wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT), um detaillierte Bilder von bestimmten Körperregionen zu erhalten. Durch diese Techniken können wir tief in den Körper hineinblicken und Strukturen in hoher Auflösung darstellen. Bei Fragen zum MRT in Berlin melden Sie sich bei uns.
Haben Sie weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne ausführlich!
Tel.: 030 - 810 037 33
In unserer privatärztlichen Praxis Radiologie-Eins in der Praxisgemeinschaft Dr. Ulrich Schleicher und Dr. Christopher Topar werden Sie mit hochmodernen und effektiven Techniken behandelt. Wir bieten zwei verschiedene Behandlungsformen für eine bildgebende Diagnose an – die Magnetresonanztherapie, die zum Teil mit dem Kopf außerhalb des Gerätes (MRT) vorgenommen wird, und die völlig schmerzfreie Knochendichtemessung. Diese Verfahren helfen, Krankheiten zu erkennen und diese exakt zu diagnostizieren.
Entdecken Sie unsere spezialisierten radiologischen Dienstleistungen für Berlin und Umgebung. Wir unterstützen Sie mit detaillierten Informationen und hochmoderner Diagnostik in Ihrer Nähe:
Unsere Radiologie-Praxis finden Sie in Zehlendorf, im Südwesten Berlins. Mit der S1 können Sie sowohl von der Innenstadt Berlins als auch vom Wannsee zur Haltestelle Zehlendorf-Eiche fahren. Von dort aus nehmen Sie den Bus oder spazieren gemütlich durch das ruhige und noble Viertel. Mit der U-Bahn Linie 3 landen Sie ebenfalls direkt vor unserer Eingangstür. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, fahren Sie bequem über die Clayallee zu uns. Verbringen Sie nach Ihrem Besuch noch einen erholsamen Tag an einem der vielen Seen, wie dem Wannsee oder dem Nikolassee und genießen Sie die Ruhe und die schöne Landschaft.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch aus den Städten und Stadtteilen:
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