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Wie erkennt man Osteoporose?

Osteoporose ist eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten der westlichen Welt. Wir von der Radiologie Eins erklären Ihnen, wie sich die Krankheit bemerkbar macht, wie man sie erkennt und diagnostiziert und welche Behandlungsmethoden wirksam sind.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Was ist Osteoporose?
  3. Wie erkennt man die Krankheit?
  4. Wie wird Osteoporose diagnostiziert?
  5. Wie wird Osteoporose behandelt?
Frau mit Osteoporose
Kateryna – stock.adobe.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Osteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems, durch die Knochen anfälliger für Brüche sind.
  • Häufig wird Osteoporose durch eine Knochendichtemessung, alternativ auch durch Bluttests, MRT-Scans oder Röntgenaufnahmen diagnostiziert.
  • Körperliche Aktivität, eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr sowie die Einnahme spezieller Medikamente sind wirksame Mittel gegen Osteoporose.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skelettsystems, bei der die Knochenmasse und -dichte abnehmen und die Knochen anfälliger für Brüche werden. Sie wird häufig als „stille Krankheit“ bezeichnet, da sie normalerweise keine Symptome verursacht, bis ein Knochenbruch auftritt.

Am häufigsten tritt die Erkrankung bei Frauen nach den Wechseljahren auf, kann aber auch Männer und Frauen jeden Alters betreffen. Zu den Risikofaktoren für Osteoporose gehören Alter, geringes Körpergewicht, Rauchen, unzureichende Kalzium- und Vitamin-D-Aufnahme, längerfristige Einnahme von Kortikosteroiden oder Schilddrüsenhormonen, inaktiver Lebensstil, Familienanamnese von Osteoporose und bestimmte medizinische Bedingungen.


Wie erkennt man die Krankheit?

Es gibt verschiedene Anzeichen und Symptome, die auf eine mögliche Osteoporose hinweisen können, darunter:

  • Rückenschmerzen oder Schmerzen in anderen Körperbereichen
  • Verlust an Körpergröße im Laufe der Zeit
  • Abnahme der Körperhaltung
  • Frakturen, die ohne größere Verletzungen auftreten

Wie wird Osteoporose diagnostiziert?

Osteoporose kann durch verschiedene Methoden diagnostiziert werden. Eine der gebräuchlichsten Methoden ist eine Knochendichtemessung, die mithilfe von Dual-Energy-X-Ray-Absorptiometrie (DXA) durchgeführt wird. Diese Messung ist schmerzfrei und schnell und kann Aufschluss darüber geben, wie dicht die Knochen sind und ob sie anfällig für Brüche sind.

Andere Methoden zur Diagnose von Osteoporose können Bluttests beinhalten, um den Kalzium- und Vitamin-D-Spiegel im Körper zu messen, sowie Röntgenaufnahmen oder MRT-Scans, um den Zustand der Knochen zu untersuchen.

Es ist wichtig, dass eine Diagnose von Osteoporose frühzeitig gestellt wird, da die Krankheit oft keine offensichtlichen Symptome hat, bis es zu einem Knochenbruch kommt. Regelmäßige Knochendichtemessungen sollten insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren und älteren Menschen in Betracht gezogen werden, da sie ein höheres Risiko für Osteoporose haben.

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Wie wird Osteoporose behandelt?

Menschen, die von Osteoporose betroffen sind, müssen regelmäßig körperlich aktiv sein und eine ausreichende Menge an Kalzium und Vitamin D zu sich nehmen. 

Es gibt auch spezielle Medikamente, die den Knochenabbau hemmen oder den Knochenaufbau fördern können, wie zum Beispiel Bisphosphonate. Eine medikamentöse Therapie ist besonders wichtig, wenn bereits Knochenbrüche aufgetreten sind oder ein hohes Risiko dafür besteht, z. B. bei sehr niedriger Knochendichte oder mehreren Risikofaktoren. Eine solche Therapie sollte in der Regel über mehrere Jahre fortgeführt werden. Menschen mit einem nur leicht erhöhten Risiko für Knochenbrüche oder einer geringfügig reduzierten Knochendichte (Osteopenie) sollten die Vor- und Nachteile hierfür sorgfältig abwägen.